Vier Tipps für die Nutzung eines Weber-Grills

Im Weber Grillmagazin werden jedes Jahr nicht nur die Neuheiten der Weber-Produktwelt vorgestellt, sondern auch Hintergrundgeschichten zum Grillen geliefert oder nützliche Tipps und Tricks rund ums Grillen verraten. In diesem Jahr ist unter anderem die richtige Nutzung des Weber-Grills ein Thema. Die Autoren wollen den Grillprofis und Hobbygrillern, die sich für die diesjährige Grillsaison einen Weber-Grill angeschafft haben oder vorhaben dies zu tun, mit vier Tipps eine Art „Starthilfe“ in Sachen Grillen mit Weber geben. So sollen die Griller die Möglichkeiten, welche sich mit einem Weber Grill bieten, voll ausschöpfen und genießen können.

Tipp 1 nimmt den Deckel ins Visier. Denn dieser wartet mit einigen Vorteilen auf, die auf den ersten Blick nicht unbedingt sichtbar sein mögen – getreu dem Motto: „Der Deckel öffnete das Tor zu einer neuen Grillwelt mit unbegrenzten Zubereitungsformen, die auf einem offenen Grill nicht möglich waren“.

Denn ist der Grill-Deckel geschlossen, funktioniert der Grill wie ein Umluftofen, was bedeutet, dass größere Fleischstücke wie Braten oder ganze Truthähne zubereitet werden können. Außerdem verkürzt die dadurch erreichte konstante Hitze und Feuchtigkeit die Garzeit, durch die eingeschlossene Feuchtigkeit bleibt das Fleisch immer schön saftig.

Fazit: Ein geschlossener Deckel sorgt für ein perfektes Grillerlebnis und erstklassige Ergebnisse.

Tipp 2 beschäftigt sich mit dem Prozedere bis der Grill startklar ist – was ganz einfach ist, befolgt man die in Tipp 2 beschriebenen Schritte.

Beim Holzkohlegrill etwa kann man sich viel Mühe sparen, wenn der Anzündkamin von Weber verwendet wird – so kann schon nach rund 20 Minuten mit den Briketts gegrillt werden. Für die richtige Temperatur bekommt man im Laufe der Zeit und Grillerfahrung ein Gefühl. Für den Anfang lauten die Richtwerte für die Temperatur folgendermaßen: Ein voller Anzündkamin erzeugt 260-270°C, ein Anzündkamin der ¾ voll ist mit Briketts 220-230°C und ein Anzündkamin, der zur Hälfte aufgefüllt ist, 180-190°C.

Beim Gasgrill gestalten sich die ersten Schritte natürlich etwas anders – schließlich kann mit dieser Art von Grill auf Knopfdruck und ohne jeglichen Aufwand gegrillt werden. Am Anfang muss der Grill deshalb unbedingt auf Sicherheit und tadellosen Zustand überprüft werden.
Ist dies geschehen, ist bei der Verwendung eines Gasgrills als erstes immer der Deckel zu öffnen, schließlich kann sich Gas unter dem Deckel ansammeln. Anschließend muss die Gaszufur vollständig geöffnet und die Brenner gezündet werden. Wenn das Gas durch die Gasleitung geströmt ist, können die Brenner auf „high“ gedreht werden. Im Anschluss daran wieder den Deckel schließen und warten, bis der Grill eine Temperatur von rund 200°C erreicht hat.

Tipp 3 bezieht sich auf die richtige Grill-Methode. Es gibt zwei Hauptarten der Zubereitung, die direkte Hitze und die indirekte Hitze – beides einfache, jedoch sehr effektive Grill-Methoden. Die Vorgehensweise mit direkter Hitze gleicht dem Braten in einer Pfanne, die Grillspeisen befinden sich direkt über der Wärmequelle. Der Vorteil: Das Fleisch bekommt eine saftige karamellisierte Kruste und das typische Grillmuster. Es ist also die passende Methode für dünnere und zartere Fleischstücke, sprich Steaks, Burger und entbeinte Hähnchen. Oder für Fisch, Obst und Gemüse.

Beim Grillen mit indirekter Hitze entspricht der Grill einem Umluftofen, die Wärmequelle ist seitlich angeordnet, die Speisen werden gleichmäßig gegart – bestens geeignet für größeres Grillgut wie Lammkeulen, ganze Hähnchen oder Schweinebraten.

Der vierte und letzte Tipp behandelt das Thema Sauberkeit, schließlich ist ein sauberer Grill das A und O, wenn das Grillen ein kulinarisches Erlebnis werden soll, wobei – und das ist der Vorteil der Weber Grills – eine gründliche Reinigung nach jeder Verwendung nicht nötig ist. Denn die hohen Temperaturen während des Grillvorgangs töten die Bakterien ab. Deshalb ist es vollkommen ausreichend, den noch heißen Rost direkt nach der Speisezubereitung abzubürsten. So bleiben weder Essensreste noch der Geschmack der vergangenen Grillspeisen haften. Es genügt, den Grill einmal im Monat bzw. einmal pro Saison gründlich zu reinigen.

Die Borsten der Grillbürste, mit der Sie ihren Grill reinigen, müssen aus Edelstahl sein – ein Material, das den Rost nicht beschädigt. Für Holzkohlegrills eignen sich zum Beispiel die Grillbürsten mit Bambus-Holzgriff von Weber hervorragend, für Gas- und Elektrogrills empfehlen sich die dreiseitigen Grillbürsten von Weber.
Neu in der Weber-Produktwelt ist das Reinigungs-Set für gusseiserne Oberflächen. Dieses zweiteilige Set, bestehend aus einem Spachtel für die Grillkammer und einer Bürste für das Insektengitter, eignen sich für Gasgrills ab Spirit.

Mehr zu diesen Tipps können sie auf den Seiten 68-73 im aktuellen Grillmagazin von Weber lesen. Und die Produkte bei Grimm Landshut oder Freising bei München kaufen oder bestellen im Onlineshop derhobbykoch.de

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