Teil 3 der Weber-Serie: Pulled Pork auf dem Grill

Es folgt Teil 3 der im Weber-Magazin 2015 vorgestellten Serie über den Pulled Pork-Burger. Das Burger Brötchen und der Krautsalat, zwei grundlegende Bestandteile eines klassischen (Pulled Pork-) Burgers, waren bereits Thema im Blog gewesen. Auf Seite 75 im Magazin „Grill on“ setzt sich der Autor nun mit der Geschichte und der Zubereitung des Pulled Pork auseinander. Das Pulled Pork ist zartes, saftiges Schweinefleisch mit einem leichten Räuchergeschmack. Und in den Vereinigten Staaten ein Klassiker unter den Grillspezialitäten. Durch seine Zubereitungsmethode ist es jedoch gleichzeitig eine ganz eigene Nummer im Grillen und unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von anderen Grillklassikern. In den USA hat Pulled Pork Tradition und – so lässt sich im Text nachlesen – wird in Memphis in Tennesse beispielsweise auch „Soul Food“ genannt. Denn Pulled Pork besteht aus Schweinenacken, ein Fleischstück, das eigentlich nicht zu den beliebtesten zählt. Doch durch seine lange Garzeit und die dadurch entstehende Räuchernote wird das Fleisch zu etwas ganz Besonderem. Der Text erzählt außerdem von den verschiedenen Meinungen, Annahmen und Theorien, was den Ursprung dieser Grillspezialität betrifft. Es ist von Indianern, Piraten oder Sklaven zu lesen, welche für die Entstehung von Pulled Pork verantwortlich sein sollen. Geklärt werden kann sein Ursprung auch im Weber-Magazin nicht. Was dagegen klar zu sein scheint, ist, dass inzwischen auch die Europäer auf den Geschmack von Pulled Pork gekommen sind und dieses besonders zubereitete Schweinefleisch zu einem regelrechten Trend unter Grillfans geworden zu sein scheint.

Deshalb liefert das Weber-Magazin auch gleich ein Rezept für Pulled Pork mit, so können sie es bei der nächsten Grillfeier ganz einfach selbst machen. Wobei, so einfach ist das auch wieder nicht, denn für seine Zubereitung braucht man viel Zeit und Geduld. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, benötigt für 16 bis 18 Portionen Pulled Pork zunächst einmal 1 Schweinenacken, 2 ½ kg und an Grillausrüstung den Weber Smokey Mountain Cooker und 6 große Räucherholzstücke. Für die Marinade sind außerdem folgende Zutaten nötig, schreibt das Weber-Grillmagazin:

  • 2 EL Salz
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Paprikagewürz
  • ½ EL geriebenen Koriander
  • ½ EL geriebenen Kreuzkümmel
  • ½ EL Chilipulver
  • ½ EL Knoblauchpulver
  • ½ EL Zwiebelpulver
  • 1 TL Pfeffer
  • ½ TL Cayennepfeffer

Bevor es an den Grill und das Grillen an sich geht, ist in der Küche die Marinade zuzubereiten, indem alle Zutaten vermischt werden, bis sie gleichmäßig verteilt sind. Dann das Fleisch großzügig mit der Marinade versehen, anschließend in Plastikfolie einwickeln und über Nacht kühl lagern.

Am nächsten Tag geht es weiter. Zunächst einmal muss der Grill mit der Minion-Ring-Methode für das Anzünden vorbereitet werden, lautet die Rezeptbeschreibung im Text. Hierfür den Brikettring mit nicht angezündeten Briketts vollständig befüllen. Außerdem zusätzlich 15 bis 20 Briketts anzünden und, sobald sie glühen, auf die kalten Briketts geben. Anschließend die Räucherholzstücke hinzugeben, den Grill zusammenbauen und Wasser in die Wasserschale geben. Ist das geschafft, kann endlich das Schweinefleisch auf den Rost. Den Deckel schließen. Dann heißt es: Abwarten. Denn das Fleisch muss viele Stunden lang garen. Der Smoker muss eine Temperatur von 100 bis 120 °C beibehalten. Das Fleisch ist fertig, wenn die Kerntemperatur 90 °C erreicht istd.

Damit ist die dritte Zutat eines Pulled Pork Burgers beschrieben, der vierte und letzte Teil folgt in Kürze.

Den Smoker Mountain Cooker von Weber können sie übrigens online bei derhobbykoch.de bestellen und kaufen bei der Firma Grimm in Landshut und Freising bei München.

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