Es beeft

Nachdem wir innerhalb von wenigen Tage gleich 3 mal nach dem „Beefer“ gefragt wurden, war es eigentlich klar – der muss einfach her! Und ganz klar wurde er auch gleich getestet.
Nach einigen Tagen klingelte, dann das Telefon und eine aufgebrachte Kollegin fragte, ob wir etwas bestellt haben, das aussieht wie eine Kaffeemaschine – oh ja – hatten wir. Voller Aufregung ging es im Eiltempo zwei Stockwerke nach unten, um das Teil endlich in Augenschein zu nehmen. Nach kurzer Inspektion wurde einer davon gleich in meinen Kofferraum entführt und der Feierabend eingeläutet. Auf dem Heimweg noch ein schönes Stück Fleisch vom Metzger des Vertrauens besorgt und dann ab nach Hause, solange noch ein paar Sonnenstrahlen zu sehen waren.

Nach dem Auspacken empfiehlt es sich zuerst, den Beefer mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel zu reinigen, da noch leichte Rückstände aus der Produktion am Gerät sein können. Jetzt geht’s los – Gasflasche dran und für etwa 15 Minuten ausbrennen lassen. Bereits nach wenigen Minuten färbt sich der Keramikbrenner feuerrot und das Gerät strahlt eine ganz schöne Hitze ab. Während das Fleisch sich akklimatisiert und der Beefer sich auf Betriebstemperatur erhitzt, kann man dem mitgelieferten Rost und dem Griff noch einer kurzen Reinigung unterziehen und ist dann auch schon einsatzbereit. Der Beefer brennt auf voller Leistung, das Steak liegt bereit und der Magen ist leer – auf geht’s! Das Steak wir auf den Grillrost gelegt, der Griff wird in eben diesen eigehangen und jetzt wandert das gute Stück in den Beefer. Bevor man das Steak einschiebt, sollte man jedoch noch den Abstand vom Rost zum Brenner an dem kleinen Rädchen rechts unten einstellen – je weiter weg, desto mehr durch gilt als Faustregel!

Der Beefer frisch ausgepackt

Bereits nach wenigen Sekunden geht es los – ein Feuersturm föhnt das Stück Rindfleisch von oben mit 800 Grad Celsius und entfacht ein Knistern und Knacken, ein Brutzeln und Zischen, ein herrlicher Duft steigt einem in die Nase! Was für eine Show! Jetzt heißt es aufmerksam sein, denn bereits nach 45 bis 75 Sekunden hat das Steak eine Kruste wie aus dem Bilderbuch und muss gewendet werden. Also Griff wieder einhängen und raus damit. Nach einer weiteren Runde bei 800° ist es dann fertig – außen…
Zum Garziehen wird das Stück dann nach unten in den Beefer gelegt und mit einem Temperaturfühler versehen. Nach etwa 10 Minuten war die gewünschte KT erreicht und das Ergebnis war tatsächlich – perfekt.
Alternativ kann man natürlich auch einen Grill oder den Backofen zum Garziehen verwenden. Das eignet sich besonders wenn man mehrere Steaks zubereitet.

Fazit:

Zugegeben ist der Beefer ist kein Schnäppchen und auch kein universell einsetzbarer Küchenhelfer – aber das soll er auch nicht sein. Der Beefer ist für Puristen – für diejenigen, die Ihr Steak mit der perfekten Kruste wollen und die sich auch trauen, damit etwas anderes zuzubereiten als Steak. Es gibt unzählige Möglichkeiten…Meeresfrüchte….Aufläufe überbacken….Creme Brulée…via Sous Vide vorgegartes Fleisch usw,usw… Werden diese genutzt, lohnt er sich und macht eine Menge Spaß!
Hier gibt es weitere Bilder dieser Verbeefung:

In diesem Sinne: beef it or leave it!

Euer

Alex

PS. und zu bestellen gibt es den beefer bei derhobbykoch.

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